In den vergangenen Tagen gab der französische Autobauer Renault die Eröffnung eines neuen Verteilerzentrums in RumĂ€nien bekannt. Damit unterstreicht der Konzern abermals die Beziehungen zur Tochter Dacia. Das neue Zentrum soll vordergrĂŒndig dem Verkauf von Dacia AusrĂŒstungen dienen. AuĂerdem werden AusrĂŒstungen fĂŒr die Fahrzeuge von Nissan und Renault angeboten. Hinsichtlich der Reichweite soll sich das Zentrum ausschlieĂlich auf RumĂ€nien konzentrieren.
Das Verteilerzentrum befindet sich in Oarja und ist nach Aussagen von Renault das GröĂte dieser Art auĂerhalb von Frankreich. Zugleich befindet sich das Zentrum nur wenige Kilometer vom Dacia Werk entfernt. Es erstreckt sich ĂŒber eine beachtliche FlĂ€che von 65.000 mÂČ. Der Verkaufsdirektor von Renault erklĂ€rte, dass durch das Zentrum der Service in RumĂ€nien verbessert werden soll. So hat das Verteilerzentrum rund 95 Prozent aller nötigen Teile der bekannten Marken auf Vorrat. Innerhalb von 36 Stunden soll jedem Kunden das geliefert werden, was er fĂŒr den eigenen Dacia benötigt.
Dacia möchte mit dem Duster auf dem Markt der SUVs als Preisbrecher glĂ€nzen. Nach Unternehmensangaben wird das neue Modell bereits ab einem Einstandspreis von 11.900 Euro zu haben sein. Doch nicht nur der Preis kann beim Dacia SUV ĂŒberzeugen. Auch optisch kann sich das Modell durchaus sehen lassen. Immerhin macht das Modell im wahrsten Sinne des Wortes einen auf dicke Hose. Hervorstechend sind vor allem die wulstigen RadhĂ€user, die die Optik prĂ€gen. AuĂerdem bietet der Duster Hartplastik und BlechoberflĂ€chen. Nicht nur auĂen, sondern auch innen kann der SUV der Renault-Tochter ĂŒberzeugen.
Jedoch strahlt er gerade im Innenbereich eine gewisse GemĂŒtlichkeit aus. Der Stauraum kann auf bis zu 1636 Liter erweitert werden. In der Grundform bietet er 475 Liter. Technisch muss sich der Duster anderen SUVs jedoch geschlagen geben. Immerhin bediente sich Dacia bei dem SUV an der Ă€lteren Clio-Technik, die bereits von Renault in Rente geschickt wurde. Aus diesem Grund sollte man von dem Modell auch keine technischen Wunder erwarten. Allerdings hinterlĂ€sst er gerade auf unbefestigtem Untergrund einen wesentlich besseren Eindruck als auf der StraĂe.
Bisher war die Auswahl bei gĂŒnstigen GelĂ€ndewagen eher gering. Gerade diejenigen, die auf Prestige verzichten konnten, mussten oftmals trotzdem tief in die Tasche greifen. Nun dĂŒrfen sich AnhĂ€nger der SUVs jedoch auf ein neues Angebot freuen. Dacia setzt mit dem neuen Modell Duster auf den gĂŒnstigsten SUV der Republik und kann vor allem durch den Preis den Skoda Yeti in die Schranken weisen.
Schon der Grundpreis vom Duster kann ĂŒberzeugen. Immerhin liegt dieser aktuell bei 11.900 Euro. Optisch kann das neue Dacia Modell durchaus ĂŒberzeugen und darf wohl zu Recht als die eleganteste Variante des Autobauers bezeichnet werden. Immerhin hat es sich Dacia nicht nehmen lassen, den SUV mit einem doch recht markanten Gesicht auszustatten. Gegen Aufpreis können sich Kunden auch im Innenbereich eine angenehme Optik sichern. So lĂ€sst sich die Innenausstattung des Duster optisch mit bunten Zierringen und glĂ€nzenden Anbauteilen aufpeppen. Auf Wunsch stehen ebenso Lederpolster zur VerfĂŒgung. Entscheidet man sich jedoch fĂŒr das Basismodell, muss man auch auf Komfort verzichten können, denn gerade bei diesen hat Dacia gespart, wo es nur möglich war.
Erst vor wenigen Wochen ist Dacia mit dem Duster als SUV in einen neuen Preiskampf gestartet. Die Billig-Tochter von Renault offeriert den SUV zu echten Kampfpreisen. Bereits fĂŒr knapp 12.000 Euro können sich Kunden den kompakten Duster sichern. Auch wenn er in der Basisversion ĂŒber einen Fronantrieb verfĂŒgt, wird man manch ein Ausstattungsmerkmal wie ESP vergebens suchen. WĂ€hrend der Preis im ersten Moment noch ĂŒberaus verlockend klingt und es wohl kein vergleichbares Angebot gibt, muss sich der Dacia Duster nun einer besonderen GröĂe geschlagen geben. Der SUV konnte den Elchtest in den Niederlanden nicht bestehen.
Tester eines niederlĂ€ndischen Automobilverbandes haben den Duster durch eine zweifach versetzte Pylonengasse gejagt. Das Ergebnis ist alles andere als positiv, jedoch in jedem Fall erschreckend. In den Kurven hoben die InnenrĂ€der des Dacia Dusters ab, wodurch die Fahrer fast die Kontrolle ĂŒber den SUV verloren. Diese Probleme zeigten sich bereits bei Tempo 65. Die Experten verwiesen im Rahmen des Testergebnisses auf Alltagssituationen, in denen eine Geschwindigkeit von 65 km/h alles andere als auĂergewöhnlich ist. Nachdem die Techniker von Dacia durch den verlorenen Elchtest aufgeschreckt wurden, wiederholten sie den Test erneut. Doch auch bei ihnen konnte das Modell ohne ESP nicht ĂŒberzeugen.
Ohne Zweifel gelang Dacia mit dem Duster 4×4 cDi 110 LaurĂ©ate in optischer Hinsicht ein echter Paukenschlag. Immerhin prĂ€sentiert sich der Freizeit-SUV als moderne Variante mit markantem Gesicht. Doch auch bei den MaĂen muss sich der Duster 4×4 cDi 110 LaurĂ©ate nicht verstecken. Mit einer LĂ€nge von 4,3 m und einer Höhe von 1,6 m vermittelt er durchaus einen gewissen Komfort, der einem SUV gerecht wird. Die Optik lĂ€sst jedoch eher an einen GelĂ€ndewagen als an einen Crossover erinnern. Bei den RadkĂ€sten zeigt sich Dacia in erster Linie von der muskulösen Seite und schafft mit eben diesen ein Wagnis, das sich in dieser Klasse nicht jeder Hersteller traut.
Ăberzeugen kann der Dacia Duster 4×4 cDi 110 LaurĂ©ate aber nicht nur mit dem eigenen Aussehen, sondern ebenso mit dem Preis. Der Startpreis, der eine Basisversion mit Vorderradantrieb umfasst, belĂ€uft sich auf doch sehr gĂŒnstige 11.990 Euro. Nicht zu vergessen sind die ĂberfĂŒhrungskosten, die mit 180 Euro zu Buche schlagen. Neben einem 105 PS starken 1,6-Liter-Benziner kann der Duster 4×4 cDi 110 LaurĂ©ate auch mit einem Motor in der Ethanol-Version ausgestattet werden. Zudem stehen verschiedene Dieselmotoren mit unterschiedlichen Leistungen zur Auswahl.
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